Vom VW- Werk, der Abteilung "Beschaffung" haben wir eine Spende über 790 Euro bekommen. Sie machen jedes Jahr ein Fußballturnier und die eingenommenen Gelder werden an Organisationen gespendet. Dieses mal wurde auch eine ein Einzelschicksal gespendet. Dafür wollten wir uns
ganz herzlich bedanken.
Es hat uns riesig gefreut.
Also Frau Alexandra Müller hat sich für Justin
eingesetzt, das er den Little Room über Spenden
bezahlt bekommt. Wir haben erst versucht ihn über
die Krankenkasse bewilligen zu lassen. Doch dieses
Hilfsmittel steht nicht im Hilfsmittelkatalog der
Krankenkasse und wird somit nicht übernommen. Auch
ein Widerspruch nützte nichts.
Beschreibung des Little Room:
Entwicklungsförderung " Aktives Lernen" im Little Room
Beziehungen zwischen sich selber und den Ereignissen und
Objekten der Umwelt herzustellen, sind Grundlagen der
Selbstwahrnehmung, die zur Entwicklung einer Identität
notwendig sind.
Da es für mehrfachbehinderte Kinder schwierig ist, den
sie umgebenden Raum aktiv zu erkunden, formuliert Dr.
Lilli Nielsen das Zitat:" Wenn das Kind nicht zum Raum
gelangen kann, muss der Raum zu Kind gelangen." Um für
das Kind eine angemessene Umgebung, die zur
Eigenaktivität auffordert, bereitzustellen, entwickelte
sie das Konzept des "Little Room".
Der" Little Room" wird in einer für das Kind passenden
Größe aufgebaut. Gegenstände verschiedener
Beschaffenheit hängen von der Dachseite und von den
Wänden herab, so dass das Kind bei jeder willkürlichen
Bewegung mit seiner Umwelt in Kontakt gerät. Der "Little
Room" dient somit als Bezugsrahmen für erste räumliche
Erfahrungen, die später als Grundlage für weitere
Raum-Umwelt-Erfahrungen dienen. Wird mittels eines
Gegenstandes ein Geräusch initiiert, so kann das Kind
eine Verbindung zwischen Geräuschen und Gegenstand
ziehen, was im Gegensatz zu fremdinitiierten oder
Ferngeräuschen nicht möglich ist. So wird auf diese
Weise deutlich, dass Geräusche Gegenstände
repräsentieren. Dieses ist für spätere Umwelterkundungen
eine grundlegende Voraussetzung. Aufgrund des
selbständigen Hantierens mit den Gegenständen in diesem
Raum, wobei auch Vergleiche der Gegenstände
untereinander angestellt werden, ist es dem Kind
möglich, differenzierte Objekterfahrungen zu machen. Da
die Gegenstände im "Little Room" sich immer an derselben
Position befinden, können Wiederholungen durchgeführt
werden.
Der"Little Room" bietet dem behinderten Kind die
Möglichkeit, Erfahrungen zu sammeln und Fertigkeiten
auszubilden, die sonst erschwert oder gar ausgeschlossen
wären.